Lexikon



pädagogische Architektur
Richtung einer -> Architektur, die z. B. je nach Art der Gebäude, also z.B. Theater, Gericht oder Schule, typische Architekturelemente und Stile bevorzugt.
Paläolithikum
Fachsprachlich für -> Altsteinzeit.
Palas
Der aus der germanischen Königshalle entwickelte große Versammlungsraum einer mittelalterlichen Pfalz, später einer jeden -> Burg.
Palisade
(1) Frühzeitliches Verteidigungswerk aus eingegrabenen Holzstämmen. (2) In der heutigen Gartengestaltung eingegrabene runde Pfosten zur Anlage von Hochbeeten und zur Terrassierung.
Palladianismus
Stilrichtung des italienischen Baumeisters Andrea Palladio (1508-1580) nach den Regeln der -> Antike, die sich erst im 17. und 18. Jahrhundert besonders in Holland und Frankreich verbreitete, später in ganz Europa und den USA. Gilt als Vorläufer des späteren klassizistischen Stils. Kennzeichen sind z.B. Vorbauten in Form von Tempelfronten mit -> Säulen und das -> Palladiomotiv.
Palladiomotiv
In der Stilrichtung des -> Palladianismus ein häufiges Baudetail mit dreiteiliger Säulenstellung, bei dem ein breiter mittlerer -> Bogen von zwei schmaleren Öffnungen flankiert wird, die von einem Gebälk in Höhe des Bogenkämpfers abgeschlossen werden. Ist nach Andrea Palladio (1508-1554) benannt und wird auch Serlianamotiv genannt, da es erstmals von Sebastiano Serlio (1475-1554) entwickelt wurde.
Palmette
Palmblattähnliches, fächerförmiges, halbrundes bis ovales griechisch-römisches Schmuckelement, das zu den häufigsten Ornamenten bei vielen Materialien zählt.
Panamarinde
Weiß-gelbliches Stammrindenstück eines in Südamerika heimischen Rosengewächses (Quillaia saponaria), das 3-10 % Saponine enthält und in der Metalloberflächenveredelung zur Reinigung und als Bestandteil der Kratzflüssigkeit verwendet wird.
Paneel
Hölzerne -> Wandbekleidung, die aus einzelnen Rahmenteilen und Feldern zusammengesetzt sein kann und meist in Brusthöhe abschließt, -> Tafelwerk.
Papier
Ein durch Verfilzung von Fasern entstandenes flaches Blatt. Als Fasern werden meist Pflanzenfasern verwendet, für feine Papiere auch Lumpen. Papier wird handwerklich mit einem Sieb aus der Bütte geschöpft. Inzwischen sind auch maschinelle Verfahren für die Bildung von Papierbahnen üblich. Verwendung z.B. für die -> Tapete.

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